WILDKRÄUTER

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Buchtipps

 

Hier stelle ich Ihnen eine Liste mit den gängigsten Wildkräutern, deren Wirkung und Verwendung in der Küche zur Verfügung.

Bitte achten Sie beim Sammeln darauf nur die Pflanzen zu sammeln, die Sie auch wirklich kennen. Für Schäden, die sich durch Gebrauch dieser Informationen ergeben,  übernehme ich keine Haftung. 



Wildkräuter

 

Name

Verwendung

Heilwirkung

Erntezeit

Baldrian, Valeriana officinalis

Blätter vor der Blüte als Salat, in Salatsoßen und Kräutermischungen, die Blüten für Kräuterlimonaden und Teemischungen

bei Unruhe, Angstzuständen, Einschlafstörungen, Baldrian beruhigt ohne die Konzentration zu stören

Juni – August

Bärlauch, Allium ursinum

Blätter für Pesto, in Salat, Quark, Eierspeisen, Kräuteressig und -öl, Blüten als eßbare Dekoration, Samen als scharfe Würze für Salate

Senkt den Blutdruck und den zu hohen Cholesterinspiegel, wirkt Gefäßverkalkung entgegen, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, stoffwechselanregend

April – Juni

Beifuß, Artemisia vulgaris

Zu fettem Braten, Gänsefleisch, für Tee, als Aromaspender für Liköre

Bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit, bei Nervosität und Schlafstörungen hat er eine entspannende Wirkung, ein Öl mit Beifuß angesetzt hilft bei müden Füßen und Rheumatismus

Juni – Oktober

Brennessel, Urtica dioica

Blätter für Spinat, Samen geröstet oder getrocknet als Gewürz

Die ganze Pflanze, auch die Samen, wird zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden und bei Verdauungsleiden verwendet.

Die blutreinigende und entgiftende Wirkung macht man sich seit Urzeiten für Frühjahrskuren zunutze.

Die Früchte wirken kräftigend auf das Immunsystem.

Äußerlich verwendet man einen Aufguss bei Schuppen und fettigem Haar.

April - Oktober

Brunnenkresse, Nasturtium officinale

Salat, Würzkraut, Blüten als eßbare Dekoration

Blutreinigend, stoffwechselanregend, volksmedizinisch bei Harnwegserkrankungen

Mai – Oktober

Frauenmantel, Alchemilla vulgaris

Junge Blätter in Salat, größere Blätter als Tee, Blüten eßbare Dekoration

In der Volksmedizin hat Frauenmantel schon lange einen guten Ruf bei allen frauentypischen Beschwerden. Der Schweizer Kräuterpfarrer Künzle, der 1945 verstarb, schreibt: „Zwei Drittel aller Frauenoperationen werden bei rechtzeitiger und lang dauernder Anwendung dieses Heilkrautes überflüssig.“

Mai – Oktober

Gänsefingerkraut, Potentilla anserina

Blätter fein gehackt für Kräutermischungen, Kräuterlimonade und als Tee, Blüten als eßbare Dekoration

Eine besondere Wirkung zeigt das Gänsefingerkraut wenn es darum geht, Krämpfe zu lösen, besonders in Muskeln der so genannten glatten Muskulatur, Muskeln also, die ohne unser besonderes Zutun arbeiten.

Juni – August

Giersch, Aegopodium podagraria

Blätter das ganze Jahr als Salat, Spinat, zu Suppen oder zum Aromatisieren von Getränken, die Blüten als eßbare Dekoration, die Früchte getrocknet als Gewürz

Volksmedizinisch bei Gicht und rheumatischen Beschwerden (Podagra=die Gicht heilen) harntreibend, entzündungshemmend, krampflösend

Mai – Oktober

Gundermann, Glechoma hederaceae

Blätter als Würzkraut und als Aromaspender für Tee, Getränke, Öle, Liköre, Salz,

Blüten als eßbare Dekoration, Blätter in Schokolade getunkt als Wiesen- After-Eight

Volksmedizinisch bei Magen- und Darmkatharren, Blasenleiden, ausgleichende Wirkung auf den Stoffwechsel, in der Traditionellen Chinesischen Medizin zur Behandlung bei Störungen im Dickdarm, der Blase und der Lunge

März – September

Hirtentäschel, Capsella bursa-pastoris

Blätter für Salat und Gemüse, Blüten und Samentaschen als würzige eßbare Dekoration

Volksmedizinisch zur Blutstillung bei Nasenbluten, Homöopathisch bei Blutungen, Gallen- und Nierenerkrankungen

Januar – Dezember

Johanniskraut, Hypericum perforatum

Blätter für Tee, Likör, Öl, Blüten als eßbare Dekoration und als Farbgeber von Speiseöl

Bei Depression, Angstzuständen, Nervosität

Johanniskrautöl bei Verbrennungen

Bei Einnahme von Johanniskraut wird die Empfindlichkeit gegenüber der Sonne erhöht

Juli - August

Große Königskerze Verbascum densiflorum

Blüten getrocknet als Tee, gekocht als Farbgeber von Sirup und Limonaden

Bei Erkältungskrankheiten und Husten

schleimlösend, beruhigend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral

Juli – September

Kleiner Wiesenknopf (Pimpinelle), Sanguisorba minor

Zu Salat, Quark, Eierspeisen, Fisch, Suppen, Grüne Soße

Volksmedizinisch bei Durchfall, Weissfluss und inneren Blutungen, appetitanregend, verdauungsfördernd

März – November

Löwenzahn, Taraxacum officinalis

Junge Blätter als Salat, als Brotbelag, zu Kartoffeln oder Eierspeisen, Blütenknospen eingelegt als „Kapern”,

Blüten als Gelee oder „Löwenzahnhonig” Wurzeln im Frühjahr oder Herbst in den Salat raffeln oder geröstet als „Löwenzahnkaffee”

Die Hauptwirkung liegt im Leber-Galle-Bereich. Der Löwenzahn gilt als wichtiges Mittel zur Entgiftung der Leber. Seine Bitterstoffe regen die Gallenproduktion an und fördern so nicht nur das Ausleiten der Giftstoffe aus der Leber, sondern aus dem gesamten Verdauungsapparat. Das hat zur Folge, dass Nährstoffe, Vitamine und Eisen besser ins Blut aufgenommen werden können. Auch enthält er viel Kalium, wirkt deshalb harntreibend und eignet sich aus diesem Grund hervorragend für eine Frühjahrskur. Im Buch „Die Kräuter in meinem Garten“ heißt es: „Eine Löwenzahnkur bringt den ganzen Organismus in Schwung. Alle Ablagerungen durch das schwer verdauliche Winteressen werden aus dem Körper gespült. Reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen wirkt der Löwenzahn belebend auf alle Körperfunktionen. Eine Löwenzahnkur ... ist ein Verjüngungsmittel für Bindegewebe, Leber und Niere ... der übersäuerte Organismus kann aufatmen, da von unnötigem Ballast befreit.“

Bei alten, schwachen und erschöpften Menschen tragen Bitterstoffe zum Ausgleich der körperlichen und seelischen Stimmungslage bei.

September – März die Wurzel

 

März - September

Roter Wiesenklee, Trifolium pratense

Blätter in Salat, Gemüse, Quark, Blüten als eßbare Dekoration, als Farbgeber in Spirituosen, getrocknet als Tee

Volksmedizinisch bei Durchfall und Husten, bei Wechseljahrsbeschwerden (enthält Phytoöstrogene), der Tee wirkt blutreinigend

April – September

Sauerampfer, Rumex acetosa

Junge Blätter für Salat, Suppe, Soßen, Blütenknospen für Gemüsegerichte

Blutreinigend, harntreibend,

April – Juni

Schafgarbe, Achillea millefolium

Blätter als Gewürz für Salat oder Kräuterbutter, das ganze Kraut getrocknet als Tee, Blüten sind eßbare Dekoration

Entzündungshemmend, beruhigend, blutreinigend, allgemein kräftigend, volksmedizinisch bei Hämorrhoiden und Menstruationsbeschwerden

Mai – Oktober

Spitzwegerich, Plantago lanceolota

Blätter für Salat, Gemüse, als Suppe, Samen von August bis Oktober als Gewürz

Bei Verletzungen, Verbrennungen, Insektenstichen und Hautentzündungen, innerlich bei Husten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum

April – Oktober

Waldmeister, Galium odoratum

Geschmacksgeber für die Maibowle, Liköre, Süßspeisen, als Tee

Beruhigend, gegen Nerrvosität und Einschlafstörungen, getrocknet auch als Füllung für Kräuterkissen

Mai – Juni

Weiße Taubnessel, Lamium album

Blätter in Salat, Gemüse, Aufläufe, für Teemischungen, Blüten als eßbare Dekoration, für Blütenbutter und -quark

 

alle anderen Taubnesselarten können gleich verwendet werden

In der Naturheilkunde gilt die Pflanze als belebend, entzündungshemmend, schleimhautschützend, blutstillend, verdauungsförderrnd und harntreibend

auch hier sind die Wirkungen bei alle Arten gleich

April - Oktober

 

 

 

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